Omas Geheimnisse

Die besten Tips und Tricks aus Großmutters Tagen

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… Großmutter kocht mit wenig Geld

Die Kartoffel

durfte nie in Großmutters Küche fehlen, und sie hat uns einiges Grundsätzliches über die Kartoffel zu sagen:

1. Die Kartoffel besteht zu 75 % aus Wasser – der Rest enthält wichtige Nährstoffe, wie pflanzliches Eiweiß, Kohlenhydrate und Vitamin C. Die guten Nährstoffe befinden sich direkt unter der Schale.
2. Neue Kartoffeln, sagt die Großmutter, soll man deshalb nicht schälen sondern mit der Schale kochen. Alte Kartoffeln nur ganz dünn abschälen und in Salzwasser kochen. Das Kartoffelwasser nicht wegschütten, sondern als Suppengrundlage verwenden. WICHTIG! Bereits keimende Kartoffeln bilden unter der Schale leichte Giftstoffe. Deshalb müssen sie unbedingt dicker als üblich abgeschält werden!
3. Rohe geschält Kartoffeln sofort ins Wasser legen.
4. Die Kartoffel sollte man in bereits erhitztes Wasser legen, der Geschmack bleibt dadurch besser erhalten.
5. Die hellfleischigen, etwas mehligen Kartoffeln empfiehlt Oma für Salate und Pfannengerichte zu verwenden.
6. Kartoffeln, die süß geworden sind, stellt man vor dem Kochen drei bis vier Tage in einen warmen Raum, dort werden diese wieder schmackhaft.
7. Und noch ein besonderer Tipp von Großmutter: Heißes Kartoffelwasser ist sehr gut als Silberputzmittel geeignet.

Kleine Geschichte der Kartoffel
Die Kartoffel hat ihre Heimat in Peru und kam Mitte des 17.Jahrhunderts mit spanischen Schiffen nach Europa. Als um 1645 der Große Kurfürst in seinem Berliner Lustgarten die ersten Kartoffeln pflanzte, hatte sicherlich niemand damit gerechnet, dass diese Pflanze einmal viele Millionen Menschen in Europa ernähren würde. Da alle Teile der Kartoffelpflanze, die über die Erde wachsen, giftig sind, wollten es die Menschen zuerst einfach nicht glauben, dass die Kartoffel unter der Erde genießbar ist. Aber der Siegeszug der Kartoffel war nicht aufzuhalten.

Und Großmutter sagt: Eine vom Ofen kommende frische Kartoffel, mit etwas Salz und Butter oder Quark – das ist ein Festessen. Recht hat sie!

Das Hühnerei

Großmutter sagt: Eier sind gesund und fehlen nie in meiner Speisekammer. Eier enthalten Eiweiß, Vitamine und Eisen. Ein Ei richtig kochen ist ein Kinderspiel – oder doch nicht?

So macht es die Großmutter:

  1. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen.
  2. Ein Ei vorsichtig mit einem Löffel in das Wasser legen. Das macht Großmutter deshalb so, damit das Ei beim Einlegen nicht platzt.
  3. Es ist ein Unterschied, ob ein Ei aus dem Kühlschrank kommt oder bei Zimmertemperatur gelagert wurde. Ein mittelgroßes Ei muss ca. 5 Minuten im Wasser kochen (6 Minuten, wenn es aus dem Kühlschrank kommt).
  4. Wenn diese Zeit um ist, den Topf vom Herd nehmen und die Eier kurz unter kaltem Wasser abschrecken. Danach lassen sie sich leichter abpellen.
  5. Wenn die Eier hart werden sollen, z.B. als Garnierung für Salate, lässt man sie 10 Minuten kochen.

 

Großmutter hat in ihrem Haushaltsbuch

Immer eine Übersicht, zu welcher Jahreszeit Obst, Gemüse oder Salat geerntet werden. Wenn man nach dieser Liste einkauft, bekommt man frische und reife Ware – zu einem günstigen Preis. Hier haben wir diese Übersicht. So können auch Sie frisch und preiswert zur richtigen Zeit einkaufen.

Obst

Äpfel: Jänner bis April, August bis Dezember

Apfelsinen: Jänner bis Mai, November, Dezember

Birnen: August, September, Oktober

Erdbeeren: Juni, Juli

Heidelbeeren: Juni, Juli, August

Himbeeren: Juni, Juli

Johannisbeeren: Juli

Mandarinen: Jänner, Februar, Dezember

Pfirsiche: August, September

Pflaumen: Juli, August

Sauerkirschen: Juli, August

Stachelbeeren: Juli, August

Süßkirschen: Juli, August

Weintrauben: Oktober, November, Dezember

Zwetschgen: August, September, Oktober

Gemüse:

Blumenkohl: Juni bis Oktober

Brokkoli: Jänner bis März, November, Dezember

Eisbergsalat: Jänner, Februar, Juli bis Dezember

Erbsen: Juni bis August

Grüne Bohnen: Juli bis September

Kopfsalat: Mai bis Juli

Möhren: Jänner, August bis Oktober

Rhabarber: April bis Juni

Rosenkohl: Jänner, Oktober bis Dezember

Rote Beete: September bis Dezember

Salatgurken: Juli bis September

Spargel: Mai,  Juni

Tomaten: Juli bis September

Weißkohl: Jänner bis März, September, November, Dezember

Wirsingkohl: Juli bis November

Reis

dient heute wahrscheinlich mehr Menschen als Grundnahrungsmittel, als jede andere Pflanze. Der Anbau erfolgt vornehmlich in den warmen Ländern, aber auch in Italien und den Vereinigten Staaten. Wenn der Reis geschält und poliert wird, verliert er alle Vitamine und wird als Nahrungsmittel damit wertlos. Es gibt aber sogenannten Rohreis. Dieser Reis braucht länger zum Gar werden.

Eine andere Alternative ist der Reis, auf dessen Verpackung die Worte „Spezialbehandelt“ oder „Parboiled“ steht. Dies bedeutet, dass dieser Reis unter hohem Druck mit Dampf behandelt und ein Teil der wertvollen Stoffe in den Reiskern hineingedrückt worden ist. Dieser Reis hat außerdem den Vorteil, dass er nicht klebt.

Wenn man Reis zum Beispiel zum Mittagessen kochen will, dann braucht man Langkornreis, der nach dem Kochen trocken wird. Den Rundkornreis verwendet man dagegen für Milchreis.

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